Workshops BGM

 

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Yoga: Nahrung fürs Gehirn

Yoga ist das "Zur-Ruhe-Kommen der Fluktuationen des Geistes", so heißt es in Patanjalis Yogasutra 1.2. Wenn wir Yoga üben, können wir tiefe Zufriedenheit erleben. Sind wir nicht in diesem Zustand, werden unsere Wahrnehmungen durch die Aktivitäten des Geistes (sogen. Vrittis) verzerrt, wir werden gestört still zu werden.

 

Um diese Stille erfahren zu können, braucht es ein hohes Maß an Achtsamkeit. Dies bedeutet nichts anderes, als die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Der Arzt und Meditationslehrer Prof. Jon Kabat-Zinn erforschte dies in seinen Achtsamkeitsprogrammen und konnte klinisch beweisen, dass die regelmäßige Achtsamkeitspraxis unser Gehirn positiv beeinflusst. 

 

Regelmäßige Achtsamkeitsübungen hinterlassen Spuren in bestimmten Gehirnregionen. Teile des präfrontalen und des parientalen Kortex sind für die willentliche Lenkung der Aufmerksamkeit zuständig. Andere Regionen dieses Bereiches bilden zusammen mit der Inselrinde (Insula) einen neuronalen Schaltkreis, der den unwillkürlichen, zum Beispiel von Außenreizen gesteuerten Wechsel der Aufmerksamkeit lenkt.

 

Achtsam zu sein, heißt vollkommen wertfrei das wahrzunehmen, was gerade passiert. Dies ist heutzutage gar nicht so einfach, weil unser Leben ständig mit äußeren Reizen überflutet wird. Besonders die digitalen Medien sind ein großer Kontrahent der Achtsamkeit.

 

Yoga bietet Hilfe, um durch eine regelmäßige Praxis die Entwicklung des inneren Beobachters zu schulen. Jede Yogaübung, jeder bewusste Atemzug und jeder Moment der Achtsamkeit hinterlässt Spuren im Gehirn und mit der Zeit verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Selbst-Bewusstsein. Wir werden ruhiger und entspannter, weil wir nicht mehr alles so persönlich nehmen.

 

 

Faszien im Yin Yoga

Zur Zeit in aller Munde: Egal, was wir tun, Faszien sind an jeder Bewegung maßgeblich beteiligt. Viele Manualtherapeuten arbeiten mit diesem Gewebe. Neu sind allerdings die Untersuchungsmöglichkeiten über die Faszien und wir erkennen die große Bedeutung, die den Faszien zukommt. Sie sind kein totes Verpackungsmaterial, sondern ein verbindendes System, ein eigenständiges Organ, versehen mit vielen Nevrenrezeptoren, Schmerz- und Bewegungssensoren. Sie sind als Sinnesorgan für die Eigenwahrnehmung und das Körperbewusstsein verantwortlich, das sich auf Immunsystem und Psyche auswirkt. Alles ist mit allem verbunden, es gibt aus der Sicht der Faszien keine Grenzen im Körper, alles geht fließend ineinander über. Es geht also um einen ganzheitlichen systemischen Ansatz.

 

Tipps für ein gesundes Fasziensystem

Bewegung - möglichst vielseitig und abwechslungsreich

Regeneration - je nach Anforderung eine Pause von mindestens 24 Stunden für die Regeneration

Ernährung - antibakteriell, basisch, individuell

Detox - regelmäßig entgiften, entsäuern, entlasten